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DSGVO Art. 5 & 32 · §203 StGB · Serverstandort DE

ChatGPT DSGVO-konform nutzen.
Ohne Ihre Daten preiszugeben.

Namen, Diagnosen, Adressen und IBANs werden erkannt und durch Platzhalter ersetzt, bevor Ihre Anfrage ChatGPT oder Claude erreicht. Die KI-Anbieter sehen nie Ihre echten Daten – nur pseudonymisierten Text. Kostenlos starten, EU-gehostete KI inklusive.

Ab 0€ • Keine Kreditkarte nötig • EU-KI inklusive

Das Problem

Warum ChatGPT nicht automatisch DSGVO-konform ist

Sobald Sie personenbezogene Daten in einen KI-Chat eingeben, verarbeiten Sie diese im Sinne der DSGVO – und übermitteln sie an einen Dritten. Das wirft vier Probleme auf.

1. Rechtsgrundlage (Art. 6 & 9)

Jede Verarbeitung braucht eine Rechtsgrundlage. Für besondere Kategorien wie Gesundheitsdaten (Art. 9) gelten noch strengere Anforderungen.

2. Auftragsverarbeitung (Art. 28)

Ohne AVV mit dem KI-Anbieter fehlt die vertragliche Basis. Und selbst mit AVV bleiben Sie der datenschutzrechtlich Verantwortliche.

3. Drittlandtransfer (Art. 44 ff.)

Die großen KI-Anbieter verarbeiten Daten auch in den USA. Ohne geeignete Garantien ist die Übermittlung personenbezogener Daten unzulässig.

4. Berufsgeheimnis (§203 StGB)

Anwälte, Steuerberater und Ärzte machen sich strafbar, wenn sie fremde Geheimnisse offenbaren – ein Prompt mit Klarnamen kann genau das sein.

„Ein Vertrag ist Papier. Technik ist Schutz.“

Ein AVV verhindert kein Datenleck und hebt die Schweigepflicht nicht auf. Die einzige belastbare Lösung ist, dass die geschützten Daten den KI-Anbieter gar nicht erst erreichen.

Die Optionen

Drei Wege – und warum nur einer im Alltag trägt

Lokales LLM selbst hosten

Die Daten bleiben im Haus.

Haken: teure Hardware, schwächere Modelle, hoher IT- und Wartungsaufwand.

Enterprise-ChatGPT mit DPA

Vertrag und „kein Training auf Ihren Daten“.

Haken: Die Daten verlassen weiter das Haus, das Drittland- und §203-Risiko bleibt – der Anbieter sieht Klartext.

Empfohlen

Pseudonymisierung vor dem Senden

Echte Daten werden vor dem Senden durch Platzhalter ersetzt – das KI-Modell erhält nur pseudonymisierten Text und die Antwort kommt bei Ihnen wieder mit den echten Werten an.

Sie nutzen weiter die besten Modelle (ChatGPT, Claude, Gemini), datenminimiert nach Art. 5 & 32 DSGVO. Das ist der Weg von KIShieldGuard – entweder als Erweiterung in Ihrem gewohnten ChatGPT oder in unserer eigenen Oberfläche.

Der Weg ohne Umstellung

ChatGPT behalten. Nur den Weg der Daten ändern.

Der häufigste Grund, warum eine gute Regelung im Alltag scheitert: Sie verlangt, dass jemand sein Werkzeug wechselt. Deshalb gibt es KIShieldGuard auch als Erweiterung für Chrome und Edge. Sie legt sich vor die Eingabe in ChatGPT, Claude und Gemini und ersetzt personenbezogene Daten durch Platzhalter, bevor die Anfrage rausgeht. Das gewohnte Konto, die gewohnte Oberfläche, der gewohnte Ablauf — nur eben geschützt.

1

Einmal installieren

Ein Klick im Chrome Web Store. Keine Software auf dem Rechner, kein Server, keine Einrichtung.

2

Weiter im eigenen Konto

Ihr vorhandenes ChatGPT-Abo bleibt in Nutzung. Kein zweites Passwort, keine zweite Rechnung für KI-Anfragen.

3

Platzhalter statt Klartext

42 Datenkategorien in 5 Gruppen, jede einzeln abwählbar. Dokumente werden im Browser gelesen, die Datei selbst wird nicht hochgeladen.

9,99 € pro Person und Monat

oder 99 € im Jahr • jederzeit kündbar • keine inkludierten Anfragen nötig, weil Ihr eigenes KI-Konto weiterläuft

Der Unterschied, den Sie kennen sollten

Beim Plugin läuft die Erkennung auf unserem Server in Deutschland — er liest den eingegebenen Text dazu, als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO und ohne Protokollierung der Inhalte im Klartext. Das KI-Modell selbst erhält ausschließlich Platzhalter. Wenn Sie auch diese Verarbeitung vermeiden wollen, gibt es den Browser-Modus, bei dem die Erkennung Ihren Browser nie verlässt — dann arbeiten Sie allerdings in unserer Oberfläche statt in ChatGPT. Beide Wege sind zulässig; sie unterscheiden sich im Aufwand, nicht in der Rechtmäßigkeit.

Der Ablauf

So nutzen Sie ChatGPT DSGVO-konform – in 3 Schritten

1

Text eingeben wie gewohnt

Sie schreiben Ihre Anfrage im Chat – mit echten Namen, Aktenzeichen oder Diagnosen, so wie es Ihr Arbeitsalltag verlangt.

2

Automatische Pseudonymisierung in ~30 ms

KIShieldGuard erkennt 42 Kategorien personenbezogener Daten (über 46 Recognizer) und ersetzt sie durch Platzhalter: aus „Mandant Thomas Müller aus Erfurt“ wird „Mandant [PERSON_1] aus [ORT_1]“.

3

KI antwortet – echte Werte kommen lokal zurück

Die KI arbeitet auf dem pseudonymisierten Text; anschließend werden die Platzhalter wieder durch die Originalwerte ersetzt. Sie erhalten die volle KI-Leistung, der Anbieter sah nie echte Daten. Jede Interaktion wird revisionssicher im Audit-Log signiert (Ed25519 + ML-DSA-65).

Dauerhaft kostenlos

DSGVO-konforme KI – kostenlos starten

Sie brauchen kein Budget, um anzufangen. Der Free-Plan ist dauerhaft kostenlos: 100 Nachrichten pro Monat, volle PII-Pseudonymisierung und eine in der EU gehostete KI (Mistral) inklusive – Sie brauchen nicht einmal einen eigenen API-Key. Eine kostenlose, DSGVO-konforme KI, ohne dass Ihre Daten je einen US-Server erreichen.

0 € / Monat EU-KI inklusive Keine Kreditkarte Kein Zeitlimit
Kostenlos starten →
Preise

Wächst mit Ihrem Bedarf

Plugin: 9,99€ pro Person und Monat (99€ im Jahr) — ohne inkludierte Anfragen, weil Sie Ihr eigenes KI-Konto weiternutzen. Für unsere geschützte Oberfläche mit inkludierten Anfragen: Free: 0€ mit 100 KI-Anfragen. Start: 39€ netto je Seat/Monat (46,41€ inkl. USt.) mit 2.000 KI-Anfragen und 50 Websuchen. Pro: 99€ netto (117,81€ inkl. USt.) mit 6.000 KI-Anfragen, 500 Websuchen, REST API, bis zu 3 API-Zugängen, BYOK und Compliance-Berichten. Business und Enterprise werden individuell vereinbart.

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Häufige Fragen

ChatGPT, Datenschutz und die kostenlose Nutzung.

Nicht automatisch. Sobald Sie personenbezogene Daten (Namen, Adressen, Diagnosen, IBANs) eingeben, verarbeiten Sie diese und übermitteln sie an einen Dritten – häufig in die USA. Ohne Rechtsgrundlage (Art. 6 DSGVO), ohne geeignete Garantien für den Drittlandtransfer (Art. 44 ff.) und bei Berufsgeheimnisträgern zusätzlich unter §203 StGB ist das unzulässig. DSGVO-konform wird die Nutzung erst, wenn die echten Daten die KI gar nicht erreichen – etwa durch vorgelagerte Pseudonymisierung.
Indem personenbezogene Daten erkannt und vor dem Senden durch Platzhalter ersetzt werden. Sie schreiben Ihren Text wie gewohnt, KIShieldGuard pseudonymisiert ihn, das KI-Modell antwortet auf den pseudonymisierten Text, und die echten Werte werden wieder eingesetzt. Dafür gibt es zwei Wege: die Erweiterung für Chrome und Edge, mit der Sie in Ihrem gewohnten ChatGPT bleiben, oder unsere eigene geschützte Oberfläche. So nutzen Sie ChatGPT und Claude in voller Qualität, ohne echte Daten preiszugeben.
Ja. Der Free-Plan von KIShieldGuard ist dauerhaft kostenlos: 100 Nachrichten pro Monat, volle PII-Pseudonymisierung und eine in der EU gehostete KI (Mistral) inklusive – Sie brauchen nicht einmal einen eigenen API-Key. Damit nutzen Sie eine kostenlose, DSGVO-konforme KI, ohne dass Ihre Daten einen US-Server erreichen. Ohne Kreditkarte, ohne Zeitlimit.
Ein Auftragsverarbeitungsvertrag (Art. 28 DSGVO) ist eine vertragliche Grundlage – aber ein Vertrag verhindert kein Datenleck und hebt die Schweigepflicht nach §203 StGB nicht auf. Die datenschutzrechtliche Verantwortung bleibt bei Ihnen. Ein Vertrag ist Papier, Technik ist Schutz: erst wenn die geschützten Daten den Anbieter technisch nicht erreichen, ist das Risiko wirklich minimiert (Art. 5 & 32 DSGVO, Datenminimierung).
Nein. Die KI-Anbieter erhalten ausschließlich pseudonymisierten Text mit Platzhaltern (z. B. „[PERSON_1] aus [ORT_1]“) – nie die echten Namen, Adressen oder Diagnosen. Die Zuordnung zurück zu den Originalwerten geschieht erst nach der Antwort.
KIShieldGuard erkennt 42 Kategorien personenbezogener Daten über 46 Recognizer (KI-Erkennung, Muster und Schlüsselwörter): u. a. Namen, Anschriften, Geburtsdaten, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, IBANs, Steuer- und Sozialversicherungsnummern, Aktenzeichen und Gesundheits-/Diagnosedaten. Die Erkennung läuft in rund 30 Millisekunden pro Anfrage.
Die Verarbeitung erfolgt in einem nach ISO/IEC 27001 zertifizierten Rechenzentrum in Deutschland (Hetzner, Nürnberg). Zusätzlich gibt es Zero-Knowledge-Betriebsarten, in denen vertrauliche Daten den Browser nicht verlassen. Die KI-Anbieter sehen in keinem Fall echte personenbezogene Daten.
Nur, wenn die Schweigepflicht gewahrt bleibt. Wer fremde Geheimnisse offenbart, macht sich nach §203 StGB strafbar – ein Prompt mit Klarnamen kann das sein. Mit vorgelagerter Pseudonymisierung erreichen die geschützten Daten die KI nicht, die Verarbeitung wird datenminimiert (Art. 5 DSGVO) und jede Interaktion wird revisionssicher im Audit-Log protokolliert. Der Auftragsverarbeitungsvertrag enthält darüber hinaus eine ausdrückliche Verpflichtung auf das Berufsgeheimnis nach § 203 StGB samt Belehrung sowie berufsgruppenspezifische Abschnitte für Anwälte (§ 43e BRAO), Steuerberater (§ 62a StBerG) und Ärzte (§ 9 MBO-Ä) — das ist der in § 203 Abs. 3 StGB vorgesehene Weg, einen externen Dienstleister einzubeziehen.
Das hängt vom gewählten Weg ab, und wir sagen es offen. Beim Plugin und im Proxy-Betrieb erkennt unser Server in Deutschland die personenbezogenen Daten — dazu liest er den eingegebenen Text. Er tut das als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO, protokolliert keine Inhalte im Klartext und hält die Zuordnung von Platzhalter zu Originalwert nur verschlüsselt und befristet. Das KI-Modell erhält ausschließlich Platzhalter. Im Browser-Modus geschieht die Erkennung dagegen vollständig in Ihrem Browser — dort wird uns nichts offenbart, dafür arbeiten Sie in unserer Oberfläche statt in ChatGPT.

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Fragen? info@ki-shield.de+49 175 648 66 34

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